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Knight by ~Jujika 2

Cenneth ist Vandalls Sohn und entpuppt sich im Laufe der Geschichte als (unfreiwilliger) Hauptantagonist. Sein Vater ist zwar Pirat, doch durch seine Abstammung von einer der alten Ritterfamilien besitzt jener eines der Amulette. Er schenkte es seinem Sohn, nachdem dessen Mutter gestorben war.
Cenneth selbst wurde vom Chaos, das sich aus der Hölle erhob, erkoren, sein Wirt zu sein, da er die wenigsten sozialen Bindungen im Vergleich zu den anderen Trägern hat und sein Geist dem Übergriff somit kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Er ist von der Macht besessen und somit auch sein Amulett.

BasisinformationenBearbeiten

Name: Cenneth Araias

Alter: 29 (* 1125 nHZ)

Rasse: Paladrianer

Familie:

  • Vandall Etal, 51, Vater
  • Selina Araias, Mutter. Verstorben. Sie war Hure und starb vor 5 Jahren an einer schweren Krankheit, die niemand benennen konnte. (Tatsächlich war es eine Geschlechtskrankheit.)
  • Gorvist Etal, Großvater. Starb an einer Krankheit, die sich durch die Familie zieht und vor allem die Männer betrifft. In hohem Alter litt er an Anfällen unbekannter Art und verstarb schließlich vor vier Jahren, als sein Herz wegen der Anstrengung aussetzte.

Leben – ein kurzer AbrissBearbeiten

Cenneth wurde als Sohn einer paladrianischen Hure und Vandalls, eines Ritternachfahren, der seine Verwandtschaft in Hyrule hat, geboren. Somit begann sein Leben ereignisreich, wuchs er doch im Hurenhaus in Hinkar auf, das damals zum Glück noch nicht unter dem Einfluss des Sklavenhändlers Galanos stand – so hatte seine Mutter Selina die Chance, ihren Sohn unter den Frauen ihren Vorstellungen nach zu erziehen. Denn auch wenn sie eine Freudendame war, so hatte sie nie ihren eigenen Wert oder jenen guten Benehmens vergessen.

Nur 5 Jahre nach Cenneths Geburt machte sie sich auf die Suche nach dessen Vater. Sie war sich in Klarem darüber, wer er war, hatte sie es doch nur bei ihm gewagt, den üblichen Verhütungsmethoden zu entsagen. Vandall war damals ein für sie beeindruckender und charismatischer Mann gewesen und schließlich machte sie seine Verwandtschaft in Hyrule aus. Der Junge sollte nicht später als Gespiel der Huren fungieren, Selina wollte einfordern, was sein Recht war – und tatsächlich wurde sie im Anwesen der Etals geduldet; allerdings nur, weil Vandall wohl wirklich etwas für sie übrig zu haben schien. Dessen Vater Gorvist war alles andere als begeistert, eine Hure in seinem Haus haben zu müssen. Schließlich entschied er sich aber zuliebe seines Enkels dafür, da er selbst ohne Mutter aufgewachsen war und wusste, wie schwer diese Tatsache auf einem Kind lasten konnte. Dennoch machte er kein Geheimnis daraus, dass er Selina niemals als würdig erachtete, ein Teil der Familie zu sein. Das Gerede der Nachbarschaft tat sein Übriges und so geriet das Haus Etal schneller in Verruf als Cenneth zum Jugendlichen heranreifen konnte.

Ihm wurde bald eine Amme zur Seite gestellt, da Gorvist der Erziehung Selinas nicht traute. Ayadil hieß die gute Frau und sie verband eine tiefe Beziehung zu Cenneths Mutter und auch ihm selbst. Da Ayadil nun viele Aufgaben der Mutter übernahm, konnte Selina bald auch wieder ihrer Arbeit nachgehen. Obwohl sie es nicht nötig gehabt hätte, war sie doch eine jener Frauen, die Gefallen an bezahltem Sex fand und es nicht als verwerflich betrachtete, ihre Dienste einsamen oder enttäuschten Männern anzubieten. Freilich machten Geschichten über die Hure des Hauses schnell ihre Runden und so sank die einst hoch geachtete Ritterfamilie noch weiter im Ansehen der umgebenden Adeligen.

Cenneth kümmerte sich nie um das Gerede der Nachbarn. Für ihn stand schon früh fest, dass seine Mutter noch am ehesten erkannt hatte, was wirklich wichtig war. Das Gebaren der Adeligen missfiel ihm; alles an der üblichen Etikette mutete ihm gestelzt an. Und dennoch konnte er sich wegen seiner Erziehung kaum selbst einer ganz eigenen Etikette entziehen; allerdings hatte sie bei dem jungen Mann nie mit einem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit oder Anerkennung zu tun, sondern er folgte schlicht Verhaltensweisen, die er für richtig erachtete.

Er war nie ein Junge, der sich viel für die Außenwelt interessiert hätte. Lediglich der Handel seines Großvaters schlug ihn in seinen Bann, ebenso aber auch die Tatsache, dass seine Mutter es schaffte, unabhängig von allen Vorurteilen zu leben, wie sie es für richtig hielt. Er bewunderte Selina für diesen Dickkopf und eignete sich ein ähnliches Verhalten auch recht bald an: abgebrüht, kühl gegenüber Fremden, berechnend und doch in vertrauter Gesellschaft in der Lage, sein Herz zu öffnen.

Diese Fähigkeit kam ihm allerdings mit dem Tod seiner Mutter abhanden und Ayadil hatte seitdem Mühe, zu dem beherrschten Mann durchzudringen, der sich nunmehr lediglich dem Familienhandel widmete, ihn nach dem Tod seines Großvaters übernahm und kaum mehr für ander Belange zu sprechen war.

Frauen spielten in seinem Leben zudem stets eine untergeordnete Rolle; Cenneth war nie jemand, der sich an eine der aufgeplusterten Damen der Stadt hätte wenden wollen. Ihn reizte das Unbekannte oder Natürliche. Letzteres fand er nicht, ersteres gaben ihm Huren, die er innerhalb seines Lebens und vor allem nach dem Tod von Mutter und Großvater immer häufiger aufsuchte. Es muss wohl kaum erwähnt werden, dass das Haus Etal unter seiner Federführung in den Augen der Nachbarschaft völlig unterging.

Cenneth trug nie den Namen seines Vaters, auch nach Jahren, die er im Anwesen der Familie zugebracht hatte.

ChaosBearbeiten

Das Chaos ist das Gegengewicht zu den Großen Drei und gemeinsam mit Ganondorf aus dem Hades entkommen. In diesen 5 Jahren hatte es Zeit, seine Kräfte zu sammeln und schließlich einen Weg auszumachen, zu voller Macht zu gelangen: das Triforce, die Goldene Macht. Als körperloser Schatten wäre die Chance auf den Eintritt in das Goldene Reich allerdings gleich Null und so bemächtigte er sich Cenneths als Medium zu seinen Zielen.

Der Weg zur Goldenen MachtBearbeiten

Das Tor zum Goldenen Reich in Alt-Hyrule wurde allerdings vor langer Zeit von den Weisen verschlossen und das Land war fortan nur noch mit den Drei Heiligen Steinen durch die Zitadelle der Zeit zu erreichen – doch auch dieses Wissen ging bald verloren, ebenso wie die Steine, von denen nur noch der Zora-Saphir von seinen Hütern, den Zora, geachtet wird.
Die einzige verbliebene Chance, das Triforce zu erreichen, liegt in den 7 Ritterfamilien und ihren Amuletten. Die Lorbeerblätter sind mit Magie gesegnet und es braucht die Anhänger und die Kraft des jeweils würdigsten Nachfahren, um eine Verbindung zum Goldenen Land zu schaffen. Zudem wird noch die Kraft der Weisen benötigt, eingeschlossen in den sechs Amuletten des jeweiligen Elements: Wald, Feuer, Wasser, Schatten, Geist, Licht.
Dass der Schatten, das Chaos, als „Kraft des Nachfahren“ jeweils dessen Blut ansieht – alles Blut –, schwebt noch als zusätzliche Gefahr über den Besitzern solcher Anhänger.

Doppelte RitterlinieBearbeiten

Die Entführung Adinas stand dabei unter einem ganz anderen Aspekt.
Da Link wie auch Esperanza je einer Ritterfamilie entstammen, übertrugen sich deren magische Affinität wie auch die Nähe zu den Göttinnen in besonderer Weise auf das Mädchen – dem Chaos ein Dorn im Auge, vor allem, da ihm durch seine späte Flucht aus dem Hades die Möglichkeit verwehrt geblieben war, das Kind nach seinen Vorstellungen zu formen; denn durch die starke Nähe zur Magie wäre es ein leichtes gewesen, einen willigen wie auch mächtigen Helfer an seiner Seite zu haben, sowie einen möglichen Neubeginn nach Erhalt (und Zerstörung) des Triforce. Da das Mädchen aber in seiner Vorstellung durch die Erziehung seiner Eltern schon zu verdorben und nicht mehr zu retten war, stattdessen in der Zukunft sogar eine Gefahr dargestellt hätte, musste Adina sterben. Dieselbe Gefahr gilt für das Kind welches Esperanza von Djahar erwartet und das im Zuge der Ereignisse vor dem finalen Kampf in Termina noch eine Prägung durch die dunkle Magie des Chaos erhielt.

Cenneths SchwächeBearbeiten

Die Macht der Schatten wirkt stark auf Cenneth ein und verlangt seinem Körper alles ab. Nach und nach legt die starke Schattenmagie einen Schleier auf seine Augen; das Chaos in ihm hat nach wie vor keine Probleme, die Umgebung wahrzunehmen, Cenneth selbst hat nach seiner Befreiung durch die Gefährten Mühe wie der zu Kräften zu kommen. Nur der reine Wille des Schattens hält ihn nach einer Weile der Besessenheit noch aufrecht, Cenneth nimmt kaum noch Nahrung zu sich, magert ab.

Je näher die finale Auseinandersetzung rückt, desto stärker tritt allerdings Cenneths eigener Geist wieder zutage, wehrt sich gegen den Einfluss des Chaos. Immer öfter wirken die Handlungen dessen daher unbedacht, wirr und am Ende völlig wahnsinnig, als es sogar den Höllendrachen Volvagia erneut aus der Hölle beschwört, um beim letzten Kampf auf dem Felsenturm in Termina einen Sieg zu erzielen.

Dass Cenneth die letzte Auseinandersetzung überlebt, ist lediglich dem Zusammenspiel der Gesandten der Göttinnen zu verdanken, die ihn von den Schatten befreien. Schließlich ist es Idara, der ihn soweit heilt, dass er die nächsten Tage überlebt und genesen kann.

HyliaBearbeiten

Zu Beginn der Nachforschungen der Gefährten macht das Chaos sich seine ganz eigene Dienerin zu eigen: Hylia. Durch ihre ganz eigene Verbindung zur Leere ist es ein Leichtes, sie willenlos zu machen und sie das ein oder andere Amulett einsammeln zu lassen. Als sie gegen Ende der Reise immer öfter ihren eigenen Kopf durchsetzt und sogar Djahar gegen den Willen ihres Meisters verletzt, wird ihr eine Bestrafung zuteil: Sie wird aus dem Griff der Willenlosigkeit entlassen und muss – ganz sie selbst – einen Missbrauch über sich ergehen lassen, der durch die Magie, welche durch Cenneths Körper fließt, noch weitaus schmerzhafter ausfällt als es bei einem normalen Menschen der Fall gewesen wäre. Diese Handlung war nur möglich, da Cenneths eigener Geist durchaus eine attraktive Frau in Hylia sieht; die Tatsache, dass sein Denken und das des Chaos stark ineinander übergehen, beeinflusste die Entität und verlieh ihr am Ende für dieses eine Mal menschliche Gelüste.

Nach Cenneths Erlösung belastet dieser Vorfall den Umgang der beiden miteinander erheblich, da es ihn sehr viel Mühe kostet, Hylia klarzumachen, dass nicht er der Wahnsinnige war, der über sie herfiel.