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Jara ohne Maske

Jara ohne ihre Maske

"Selbst die Seele eines Kindes ist nicht von Anfang an rein, wenn die der Mutter verdorben ist. Jara ist ein gutes Kind, aber wir möchten nicht, dass sie der negativen Energie verfällt, die es in der Welt der Hume gibt."

- Garif-Ältester

BasisinformationenBearbeiten

Name: Jara

Geschlecht: weiblich

Rasse: GarifxViera-Hybrid; Aussehen einer Rava Viera

Herkunft: Jahara, Land der Garif

Familie: Nywrol (Vater) - Bali (Mutter) - Asquew (Ziehmutter) - Jmir (Tante)

Ihre GeschichteBearbeiten

Balis Liebe zu Nywrol wird von den toleranten Garif widerspruchslos geduldet und so dauert es nicht lange, bis sie inoffiziell bereits als die Verlobte des angehenden Kriegsmeisters gilt. Es ist ihr gestattet, im Dorf ein und aus zu gehen, ohne jedes Mal erst um Erlaubnis bitten zu müssen und sowohl Bali als auch Nywrol scheinen das perfekte Paar abzugehen – die schöne Viera und der starke Garif.

Jara

Jaras Maske hat ein Geweih, damit sie aus der Ferne als Garif durchgeht

So ist es nicht weiter verwunderlich, als Bali eines Tages plötzlich erfährt, dass sie schwanger ist. Ra'Sahar steht der Beziehung schon seit Beginn eher skeptisch gegenüber und freut sich daher nicht halb so viel wie seine Freundin, doch Balis Euphorie kann nichts bremsen.
Sie bringt nach einigen Monaten ein kleines Viera Mädchen zur Welt und tauft sie in Anlehnung an Nywrols Heimatdorf Jahara auf den Namen Jara. Ihr Glück hält jedoch nicht lange. Um endgültig als vollwertiger Kriegsmeister angesehen zu werden, muss Nywrol die Siedlung verlassen und im Alleingang ein schreckliches Monster bezwingen. Er verlässt also Freundin und Tochter, den Traditionen seines Dorfes unterworfen, und niemand ahnt zu dem Zeitpunkt, dass er für viele Jahre verschwunden sein wird.
Tag für Tag erwartet Bali bangend seine Rückkehr, doch je mehr Tage vergehen, desto geringer wird ihre Hoffnung und die Verzweiflung wächst. Irgendwann kann sie nicht mehr in Jahara bleiben – immerhin ließ sie Goldi, Puschel und Ra'Sahar in Rabanastre zurück und Clan Centurio ist für ihren Lebensunterhalt da – und so verlässt sie das Dorf, mit dem festen Vorhaben, bald wiederzukommen.
Doch die sonst so sanftmütigen Garif stellen sich Bali dabei in den Weg, als sie ihre Tochter mitnehmen will.

Die Welt der Hume würde das Kind verderben, warnen sie die junge Mutter und da sie einen Garif zum Vater hat, gehört sie zum Teil nach Jahara. Ungläubig versucht Bali dem Stamm diesen Irrglauben auszureden, doch der Häuptling ist unerbittlich und so muss die Viera ohne ihre Tochter von dannen ziehen.

Einige Mobaufträge zögern Balis Rückkehr nach Jahara heraus. Als sie dort ankommt, erwartet sie eine verwirrende Überraschung: Jara sieht aus wie ein Garif – herabhängende Schlappohren, in Leder gekleidet und mit einer Maske des Volkes, die sie zur Geburt geschenkt bekam, um vor bösen Geistern geschützt zu sein.

Ab da ist alles nicht mehr wie es einst war.
Nywrol bleibt verschollen, Jara bekommt eine Garif-Pflegemutter zugewiesen und langsam aber sicher vergisst das Kind seine wirkliche Mutter und nennt die Viera, die ab und zu vorbeischaut, „Tante Bali“.