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Leroig Knight Sketch by YoshiyukiKatana

aus http://yoshiyukikatana.deviantart.com/gallery/

„Natürlich, und ich werde demnächst meinen Posten als Kommandant abgeben, um nachts auf den Tischen in Telmas Taverne zu tanzen.“

- Leroig zu Esperanza


„Link soll diesen Scheiß verdammt nochmal zu Ende bringen und dann bei mir auf der Matte stehen, wenn er nicht seinen verdammten Kopf verlieren will! Ich trau' dem Kerl kein Stück; der kann froh sein, dass Esperanza es tut, sonst hätt' ich ihm längst die halbe Armee auf den Hals gehetzt.“
- Leroig zu Renado (Leonard)


BasisinformationenBearbeiten

Name: Leroig von Haven [sprich: Hæw'n]

Alter: 53 (*5. September 1096 nHZ; Löwe), im Sequel 58

Herkunft: Stadt Hyrule

Familie: keine
(Abstammung wird hinzugefügt)

Posten: Kommandant – Befehlshaber der Armeen Hyrules

BiografieBearbeiten

Vom Landwirt zum KommandantenBearbeiten

Leroig wuchs in einer beschaulichen Ecke des Ostviertels der Stadt Hyrule auf. Trotz des Zusatzes in seinem Namen ist er kein Adeliger, wenngleich seine Vorfahren diesem Geschlecht angehört haben mögen; sein Vater war Bauer, die Mutter eine Amme.
Der junge Leroig war voller Tatendrang und unterstützte seinen Vater nach Leibeskräften während seiner Feldarbeit, sobald er alt genug war. Seinen späteren Lebensweg in der Armee schlug er im Jahr 1124 nHZ ein, als bei einem Überfall durch Piraten – unter denen sich auch Ceroth Obbarass befand – seine Mutter ums Leben kam. Eine kleine Gruppe drang des Nachts in das Haus der Familie von Haven ein und als Leroigs Mutter sich ihnen mutig in den Weg stellte, wurde sie nach einem Handgemenge von der Treppe befördert und brach sich das Genick. Dem Vater brach es das Herz; er überließ seinem Sohn das Haus, verschwand aber bald darauf ungesehen aus der Stadt. Leroig war damals schon 30 Jahre alt und ein einfacher Bauer, doch nach diesem Vorfall trat er in die Armee ein.
Vier kurze Jahre später hatte er durch seinen – fast krankhaften – Ehrgeiz eine ordentliche Reputation innerhalb der Truppen erlangt und wurde vom König zum Kommandanten ernannt, einem der jüngsten in der Geschichte Hyrules.

Bintas MörderBearbeiten

Seit dem Tod seines alten Freundes stellt Leroig Nachforschungen an, die es ihm erlauben sollen, dessen Mörder zu finden, Anki Rádenas. Diese sind jedoch bisher ohne Erfolg geblieben und so hatte Leroig noch keinen Grund, die Stadt auf der Suche nach ihm zu verlassen, zumal er es nur schwer übers Herz bringen könnte, seine Ersatztochter Esperanza zurückzulassen.
In Red Bonds Sequel im Jahre 1154 nHZ allerdings wird er einen Tipp erhalten, der ihn schließlich doch aus der Stadt treibt und ihn zur Hafenstadt Seerever, dem letzten bekannten Aufenthaltsort Ankis, führt. Dort verschwindet der Kommandant spurlos, fast zeitgleich mit Esperanzas Tochter Adina.

CharakterBearbeiten

Leroig ist vor allem eines: autoritär. Sowohl in beruflichen wie auch in privaten Belangen vermittelt er stets den Eindruck eines Mannes, der genau weiß, was er will und wovon er spricht. Er tritt selbstbewusst auf und scheut sich nie, offen seine Meinung preiszugeben, tut dies meist auch derart respekteinflößend, dass nur wenige einen Widerspruch wagen. Dabei ist er stets darum bemüht, seine Entscheidungen möglichst rational zu fällen, zumindest in rechtlichen Angelegenheiten. Auf persönlicher Ebene kommt es aber durchaus vor, dass Leroigs Gefühle mit ihm durchgehen und er nicht mehr in der Lage ist, objektiv zu urteilen. Er ist warmherzig, aber auch schnell reizbar. Zum Feind sollte man sich Leroig also nicht machen, denn dann wird er ungenießbar.
Wer allerdings seine Sympathie und sein Herz für sich gewinnen kann, gewinnt damit auch einen unersetzbaren Freund und Berater. Er setzt sich gern für die Belange seiner Mitmenschen ein und Ungerechtigkeiten diesen gegenüber fördern seine Wut zutage, die er allerdings aufgrund seiner Position meist zurückzuhalten sucht.
Regelübertretungen kann Leorig überhaupt nicht mit seinem Gewissen vereinbaren. Selbst wenn es einen Menschen betrifft, den er liebt, muss er seinem Sinn für Gerechtigkeit nachkommen, begeht dieser jemand ein Verbrechen. Stets hält er sich strikt an das in Hyrule geltende Gesetz – auch wenn das bedeutet, dass er einen Freund bestrafen muss. Dann fällt ihm die Ausübung seiner Pflicht zwar schwer, doch einstellen kann er sie dennoch nicht.
Darüber hinaus besitzt Leroig ein sehr gutes Gespür für die Gemütszustände seiner Mitmenschen. Es ist schwer, ihm etwas vorzumachen, da er über eine weit gefächerte Menschenkenntnis verfügt, die ihm dabei hilft, auch Lügner schnell zu entlarven. Wie er das tut, kommt dann ganz auf die Schwere des Sachverhalts und den Menschen an. Mal entlockt er dem anderen die Wahrheit durch einen trockenen Kommentar oder einen Scherz, mal wendet er zermürbende Fragemethoden an, um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Freund oder Feind spielt hierbei eine wichtige Rolle: Einem Freund würde Leroig sich nie aufdrängen, sondern offen seine Hilfe anbieten, wenn er spürt, dass es Probleme gibt. Bei Feinden oder Leuten, in denen Leroig einfach Verbrecher oder Störenfriede sieht, wird er allerdings schnell persönlich; er wirft dann mit Flüchen und Kraftausdrücken um sich, bei denen seine Mutter ihm den Mund mit Seife ausgewaschen hätte.

Red BondBearbeiten

Im Rollenspiel tritt Leroig zunächst nur als Randfigur und Anstoß der Geschichte auf, indem er Esperanza und Hylia zum Hylia See schickt, um die Quelle des Lichtgeistes dort zu überprüfen; denn Stimmen von seinem Austrocknen wurden immer lauter und Leroig wollte diese Gerüchte bestätigt wissen.
Nachdem die beiden dort und in Telmas Taverne auf Link trafen und sich ihm unverrichteter Dinge anschlossen, ohne Leroig davon in Kenntnis zu setzen, diente dieser wieder als Anstoß mit Konfliktpotenzial. Esperanza wurde die Realität um Link immer klarer, weswegen sie begann, Leroigs Befehle zu missachten.
Dieser sieht daher in Link mehr und mehr eine Gefahr, da Esperanza – die ihm ähnlich viel bedeutet, als wäre sie sein eigenes Kind – ihm fremd zu werden scheint. In Link sieht er einen gesetzlosen Störenfried und lediglich die Tatsache, dass Esperanza ihm neben ihrem Vertrauen auch noch ihr Herz geschenkt hat, hält Leroig davon ab, Nachforschungen anzustellen.
Als Link nach einem Auftrag in der Wüste einen Rekruten tötet und einen weiteren übel zurichtet, scheint Leroigs Verdacht bestätigt – doch wieder zögert er und schickt nur Nachricht an Esperanza. Was er nicht weiß, ist die Tatsache, dass die beiden Männer zuvor Esperanza vergewaltigten und Link im Affekt handelte. Esperanza jedoch reist nach Hyrule Stadt und nimmt die Schuld auf sich – Leroig hat keine andere Wahl als sie einzusperren, auch wenn es ihm das Herz bricht. Inständig hofft er auf eine baldige Möglichkeit, mit der Prinzessin zu sprechen, um eine Begnadigung zu erwirken, denn auch er ist an das Gesetz gebunden.
Ein weiteres Mal tritt Leroig im Rollenspiel in Erscheinung, nachdem Esperanza mithilfe von einem düster veränderten Link (der stark an Schatten-Link erinnnert) entkam und sie nach seiner vorläufigen Rettung weitere Scherben des Schattenspiegels beschafften: Leroig reist nach Kakariko, in dem Wissen, dass Esperanza sich dort oft zurückgezogen hatte, um sie zur Rede zur stellen.
Er trifft allerdings nur auf Renado, der ihm von Links Schicksal berichtet und ihm klarmacht, dass dieser der einzige ist, der Hyrule vor dem sicheren Untergang bewahren kann. Schließlich gibt Leroig auf. Er vertraut darauf, dass Esperanza sich niemals mit gesetzlosem Gesindel einlassen würde und hinterlässt ihr eine Botschaft. Link solle seine Mission beenden und sich danach stellen. Zumindest so lange will Leroig sich zurückhalten.

Familienbande (Red Bond Sequel)Bearbeiten

Nach Links Begnadigung in Red Bond, die Leroig trotz seiner Ergebenheit der Prinzessin gegenüber nicht billigt, entwickelt er eine besonders starke Abneigung gegen diesen. Außerdem nimmt er auch mehr Abstand zu Esperanza, der Kontakt erfolgt nur noch sporadisch über Briefe oder kurze Besuche seitens Esperanzas in der Stadt. Daher erfährt sie auch erst spät von seinem Verschwinden in Seerever.
Leroig ist ebenfalls ein Nachfahre aus einer der 7 Ritterfamilien und Besitzer der Lorbeerblätter. Das Erbstück wurde von einem der Piraten gestohlen, die verantwortlich für den Tod von Leroigs Mutter sind – das wiederum bedeutet, dass es mit dem Schiff auf den Grund des Meeres gesunken ist, als Ceroth seinen Kapitän meuterte und dessen Schiff versenkte. Das Amulett wird schließlich von Meereszoras gefunden und aus dem Wrack geborgen, was die Schwierigkeit für die Gefährten erhöht, es zu finden.