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Lazalantin4

„Kann er es wirklich sein? Der Erlöser, von dem ich mein ganzes Leben wusste, er würde uns aus der Unterdrückung führen? Auf mich wirkt er ungehobelt und ein wenig einfältig. Über alles und jeden macht er seine schlechten Witze. Doch ich fühle, dass er es sein muss... dass sich mein Leben nun erfüllt. Ich sollte vielleicht meine Vorbehalte zurückstellen und auf den Gütigen Vater vertrauen. Die nächsten Tage werden die Entscheidung herbeiführen."

- Lazalantin, Unterwegs in Düsterburg

BasisinformationenBearbeiten

Name: Lazalantin

Geschlecht: männlich

Rasse: Mensch

Herkunft: Falkenburg/ Düsterburg

Familie: Naira Serran (Geliebte)

Unterwegs in DüsterburgBearbeiten

Lazalantin und sein Freund Rank sind Teil einer Organisation von Untergrundkämpfern in Düsterburg. Seit Wahnfrieds Machtergreifung planen sie seinen Sturz. Lazalantin ist überzeugt davon, dass Gott ihnen einen Helden, einen Erlöser, schicken wird, der die Herrschaft des dunklen Fürsten beendet. In Grandy, dem Hauptprotagonisten, sieht er diesen Helden. Rank ist weniger überzeugt, versorgt die Truppe aber als Sohn des örtlichen Händlers im Geheimen mit Waffen.

Nach Lazalantins Ermordung gibt er Grandy die Schuld und greift ihn an, kann jedoch wieder zur Besinnung gebracht werden und unterstützt die Gefährten fortan im Alleingang, um so indirekt Rache am Fürsten zu üben, der Lazalantins Assasination in die Wege geleitet hat.

Blood NoveauBearbeiten

In Blood Noveau nehmen die Dinge einen ein klein wenig anderen Lauf. Wahnfrieds Machtergreifung ist einige Jahre her, als Naira, damals bereits Vampir, in den Ostmarken, einem Landstrich östlich des einstigen Falkenburg, landet. Ihr Schützling ist zu dieser Zeit bereits tot, Naira selbst entkommt nur knapp der Ebene der Blutgeister.

In der Stadt angekommen hat sie zuerst niemanden, an den sie sich wenden kann, doch in ihrer ersten Anlaufstelle, dem örtlichen Gasthaus, begegnet sie Lazalantin, der ihr selbstlos seine Hilfe anbietet. Unter Wahnfrieds Schreckensherrschaft haben viele zu leiden und er möchte nicht, dass dieses Schicksal auch die junge Frau ereilt, die so offensichtlich verwirrt und ohne jegliche Ahnung von den Geschehnissen im Gasthaus auftaucht.

Naira findet in seinem Haus Zuflucht, muss aber mit Ranks Misstrauen auskommen. Mit der Zeit lernt die Vampirin alles über die Umstände in Düsterburg und schließt sich den Untergrundkämpfern an. Sie verliebt sich langsam aber sicher in Lazalantin, der ihr stets herzlich und mit Respekt begegnet und möchte für seine Ideale mitkämpfen.

Nairas EnthüllungBearbeiten

Die ganze Zeit über weiß Lazalantin allerdings nicht, dass Naira ein Vampir ist und somit zur gleichen Spezies zählt wie auch der verhasste Fürst, Wahnfried.
Zumindest glaubt Naira dies. Als Lazalantin ihr eines Abends, als sie zusammenliegen, von seinem Wunsch erzählt, irgendwann eine Familie mit ihr zu gründen, bricht es Naira das Herz, denn als Vampir kann sie keine Kinder kriegen. So gesteht sie ihm ihre wahre Herkunft und meint, sie verstünde, wenn er sie nun von sich weisen würde.

Umso größer ist die Überraschung, als Lazalantin sie einfach in den Arm nimmt und ihr sagt, dass er sich so etwas schon lange dachte und dass es nichts an ihrer Beziehung ändert. Naira will ihm diesen Irrglauben ausreden, denn immerhin sind Vampire verhasste Wesen, aber Lazalatin vertraut auf Gott und ist sich sicher, dass er Naira zu ihm geführt hat, damit er sie zu seiner Frau machen kann, wenn die Unruhen sich endlich gelegt haben.

Lazalantins TodBearbeiten

Der vermeintliche Frieden währt nicht lange. Wahnfried findet heraus, dass es Untergrundkämpfer in Düsterburg gibt, die seinen Sturz planen und schickt einen Gestaltenwandler, um Lazalantin, den Anführer der Gruppe, zu erledigen.
Als dieser tagelang nicht mehr heimkehrt, wächst die Angst in Naira und sie macht sich gemeinsam mit Grandy und seinen Gefährten auf die Suche nach ihm.
Sie findet ihn schließlich unterhalb der Stadt in der Kanalisation. Doch obwohl das Wesen wie Lazalantin aussieht, ist er es nicht - seine Leiche liegt geschändet in einer Ecke; der Dämon vor ihr offenbahrt Naira seine wahre Gestalt und ein Kampf entbrennt zwischen den beiden. Rasend vor Wut und Verzweiflung stellt es für die Vampirin kein Problem dar, den Gestaltenwandler zu töten. Anschließend nimmt sie Lazalantins Leiche mit, um ihn gebührend zu bestatten.

Nordwestlich der Hocheben von Falkenburg befindet sich ein gebirgiges Plateau, das den Namen Bernhelms Los trägt. Hier begräbt Naira ihren geliebten Lazalatin mit den Worten:

"Hier sollst du nun ruhen, auf dass du der erste bist, der die Sonne über Falkenburg aufgehen sieht, so wie es immer dein Wunsch war."

Dann kehrt sie zurück nach Düsterburg und sucht einen Weg, um in ihre eigene Welt zurückzukehren, denn es gibt jetzt nichts mehr, was sie dort hält. Sie unterstützt Grandy bei seiner Mission und kann schließlich mithilfe einer Erfindung von Dankwart zurück in ihre eigene Welt und Zeit reisen.

LazalantinBearbeiten

LazalantinVampir2

Lazalantin als Vampir

Doch das ist nicht das Ende der Geschichte. Zu der Zeit, in der Wahnfried noch über Düsterburg herrscht und Lazalantin bereits tot ist, kommen ihm Gerüchte über Naira zu Ohren. Er findet heraus, dass sie selbst ein Vampir ist, aber zu einer noch mächtigeren Rasse als er gehört. Im Gegensatz zum Fürsten kann Naira zum Beispiel bei Sonnenlicht umherwandern. Diese Fähigkeiten möchte Wahnfried sich zu Nutze machen, aber er weiß nicht wie. Das einzige, was er herausfindet, ist der Zauber, mit dem man einen Verstorbenen als Vampir wiedererwecken kann.

Um Naira zu brechen und leichtes Spiel mit ihr zu haben, reist er zu Bernhelms Los und wendet den Zauber auf Lazalantin an, doch seine Pläne schlagen fehl. Anstatt Naira zu suchen und zu ihm zu bringen, hat Lazalantin nach wie vor seinen eigenen Verstand und liebt die Vampirin immer noch. Er stellt sich daher gegen Wahnfrieds Anweisungen, kann ihm aber nicht völligen Ungehorsam entgegenbringen, weil er nun als sein Schöpfer gilt.

Naira, die immer mal wieder nach Falkenburg zurückkehrt, um Lazalantins Grab zu besuchen, erlebt den vermutlich größten Schock ihres Lebens, als sie die Erde dort aufgewühlt vorfindet. Aus ihren Gedanken reist sie schließlich der Vampir selbst. Er tritt aus den Schatten der Bäume dort und grüßt sie, lächelnd und liebevoll wie immer, aber Nairas Gespür entgeht seine Verwandlung freilich nicht.
Obwohl er sie offensichtlich immer noch liebt und mit ihr zusammen sein möchte, wehrt Naira sich dagegen. Sie möchte nicht, dass Lazalantin das gleiche untote Schicksal wie sie teilt und kann es einfach nicht ertragen, ihn so verändert zu sehen. Sie flieht.

Lazalantin, der als Mensch tiefgläubig war, sieht auch seine neue Gestalt als Willen des Herren an und schwört sich, auf Naira zu warten, egal wie lange es auch dauert. Bis dahin reist er ruhelos durch das Land, immer auf der Suche nach Beschäftigung, um die vielen einsamen Jahre zu füllen, die ihm ab da bevorstehen.