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Nyriel

"Es ist gar nicht einmal so schlimm ein Halbblut zu sein."

BasisinformationenBearbeiten

Name: Nyriel Ekon Yavedanye

Geschlecht: weiblich

Rasse: Halbelfe

Klasse: erst Magierin, dann Kriegerin

Titel: Gezeichnete; Königin Fiu Nimbles

Alter: unbekannt

Herkunft: ein kleines Bauerndorf irgendwo in Rivellon, regiert später in Fiu Nimble/ Dunkelwald

Familie: Idúrion (Ehemann) - Namîr (Ziehsohn) - Tir-Ceadar (Enkel)

Die frühen JahreBearbeiten

Sie wuchs in einem kleinen, weit im Osten liegenden Bauerndorf auf und war schon in jungen Jahren für ihre Schönheit bekannt. Manche schimpften sie hinter vorgehaltener Hand eine Hexe, die Tochter einer Sukkubi, ein Dämonenbalg, aber niemand wagte es, die unbewiesenen Anschuldigungen laut auszusprechen.
Doch als Nyriel zwölf Sommer alt war, fielen drei Männer aus dem Dorf über sie her, als sie alleine im Wald unterwegs war. Sie verlor ihre Reinheit und ihre Mutter wurde gemeinsam mit ihr fortgejagt. Kurz darauf starb ihre Mutter aber und Nyriel landete auf der Straße. Überfälle und Vergewaltigungen häuften sich, bis sie jedoch eines Tages einen alten Mann traf, der sich ihrer annahm. Wie sich herausstellte, war er Magier und wurde Nyriels Lehrmeister, brachte ihr vorrangig Heilzauber bei und kümmerte sich wie ein Vater um sie; trotzdem wahrte er immer eine gewisse Distanz zu ihr.
Vor seinem Tod teilte er ihr etwas Wichtiges mit: Magie war eine Kunst, die man ebenso wie jede andere, zum Beispiel das Kriegertum, zur Perfektion bringen konnte. Es bedurfte jahrelangen Trainings und einer Menge Weisheit, aber es war zu schaffen. Doch es bedurfte noch einer Sache – Reinheit. Deshalb würde Nyriel nie eine vollkommene Magierin werden und so gab sie dieses Bestreben nach ihrer Begegnung mit Idúrion auf und entschied sich, stattdessen auf den Pfaden einer Kriegerin zu wandeln. Magie half ihr nur dabei, ihren zierlichen Körper zu stärken.

Der 1. EposBearbeiten

Nyriel erwacht genauso wie Idúrion im Heilerdorf Aleroth. Er rettet die verschüchterte junge Frau – die sich auf die Suchen nach ihm gemacht hat, nachdem sie von ihrem ähnlichen Schicksal erfuhr – vor einem Ork und bringt sie ins nahe gelegene Gasthaus Zum Zwergenbrot, wo der dritte Gezeichnete wartet.
Nyriel aber ist vom ersten Augenblick an von Idúrion fasziniert und verliebt sich – unbewusst – in ihn. Als er sich in einem der Gästezimmer um ihre Wunden kümmert, versucht sie ihn zu küssen, aber er weicht ihr aus, geradezu entsetzt, und erklärt ihr lediglich, dass er sie niemals so lieben kann, wie es einer Frau wie ihr gebührt. Dann verschwindet er überstürzt.
Der dritte Gezeichnete, ein Dieb namens Draken, versucht ihre Gunst zu gewinnen, aber Nyriels Herz trauert Idúrion zu sehr nach und so weist sie den Mann ab und entscheidet sich schließlich, eine Kriegerin zu werden. Sie möchte nicht mehr schwach sein und ohne Reinheit würde sie als Magierin ohnehin nie Perfektion erlangen.
Ihre ganze Art ändert sich nach Idúrions Zurückweisung. Sie lässt ihr flammendes Haar lang und offen, um Männer zu bezirzen, denn so kommt sie an wichtige Informationen heran und versucht jedes Mal in den Armen eines anderen Idúrion zu vergessen. Bevor sie ihn traf, hatte sie Männer gemieden, jetzt wirft sie sich ihnen regelrecht an den Hals, um die Leere, die der Magier hinterlassen hat, zu füllen.
Ihre Wege kreuzen sich erst viel später wieder. Auf ihrem Weg zur Kaserne der königlichen Armee (in deren Diensten sie als freie Söldnerin steht) bleibt sie überrascht zwischen den schützenden Bäumen stehen, als sie Idúrion vor Burg Eisenfaust entdeckt.
Sein Haar ist länger und sein Gewand und die Waffen teuer und edel. Doch die markanteste Veränderung sind seine Augen – ein stechendes Rot durchsucht die Umgebung und bleibt schließlich an ihr haften. Einen Moment lang scheint es, als würde er sie direkt ansehen, doch dann verschwinden er zwischen den hohen Steinmauern. Enttäuscht zieht Nyriel sich zurück, den Kopf voller wirrer Fragen...
… die alle noch am selben Abend beantwortet werden.
Mit dem Ziel, einen Mann für die Nacht zu finden, um die kurze Begegnung zu vergessen, begibt sie sich ins Gasthaus Zum blauen Eber, doch groß sind die Überraschung und das Entsetzen, als sie Idúrion neben sich an der Theke entdeckt.
Sie hastet in ihr Zimmer, aber die Tür ist bereits einen Spalt breit offen.
Und drinnen erwartet sie kein geringerer als der Magier selbst. Ihre Waffe zerfällt zu Staub und die Tür knallt wie von Geisterhand zu, dann steht er auch schon vor ihr. Nyriel versteht das alles nicht, aber Idúrion lässt ihr kaum Zeit für Fragen, denn schon küsst er sie. In jener Nacht lieben sich beide, aber am nächsten Morgen erwacht Nyriel in einem leeren Bett.
Auf den folgenden Streifzügen entdeckt sie eines Nachts eine Höhle in der Nähe Flussheims und neugierig wie sie ist, erforscht sie diese auch.
Und findet Idúrion.
Er klettert aus dem Sarg dort und offenbart ihr, dass er durch den Biss eines Vampirs selbst zu einem wurde (und sie daher lieben konnte, denn der Biss einer so dunklen Kreatur nahm auch seine Reinheit) und seinen Schöpfer anschließend getötet hat. Und es gefällt ihm, sein neues untotes Dasein, denn es gibt ihm Macht.
Nyriel ist entsetzt, doch nach ihrer letzten Begegnung im Gasthaus weiß sie, dass sie ihn liebt und ist bereit, die Gefahr, die nun von ihm ausgeht, auf sich zu nehmen, wenn sie dann nur bei ihm bleiben kann. Idúrion ziert sich noch eine Weile, aber sein Verlangen nach der schönen Frau ist größer und so verbringen sie eine weitere Nacht miteinander.
Am nächsten Morgen ist der Magier wie erwartet fort, doch diesmal ist Nyriel nicht wütend, denn sie weiß – er ging nur, um sie vor sich selbst zu schützen.

Nach Idúrions Segnungsritual kommt sie während der verheerenden Apokalypse um und wird später von den Göttern wiederbelebt, die die Welt in ihren ursprünglichen Zustand versetzen.

Der 2. EposBearbeiten

NyrielIdurion

Nyriel und Idúrion als Herrscherpaar

Im zweiten Zeitalter herrscht Nyriel gemeinsam mit Idúrion an ihrer Seite über Fiu Nimble. Als einziges Kind des verstorbenen Elfenkönigs ist sie die rechtmäßige Thronfolgerin und übt ihre Pflicht gewissenhaft aus. Sie kann aufgrund von Idúrions Anteil an Vampirblut keine Kinder mit ihm haben und zieht daher das Findelkind Namîr als ihren Sohn auf.

Bis auf die Unterstützung im Dunkelwald kann Nyriel jedoch nicht viel für die beiden Gezeichneten des neuen Zeitalters, Gwendel und Namîr, tun.


TriviaBearbeiten

  • Nyriel hieß ursprünglich ebenfalls Naira