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Sarayo

"Ich hatte durchaus schon das zweifelhafte Vergnügen, dem einen oder anderen Mann über den Weg zu laufen und musste feststellen, dass ich einfach nicht der Typ für irgendwelche Gefühlsduselei bin.

Ich habe meine Erfahrungen und ich diene lieber dem Stamm als einem Mann."

BasisinformationenBearbeiten

Name: Sarayo

Geschlecht: weiblich

Rasse: Gerudo

Klasse: Oberhaupt der Gerudowachen

Alter: 44 Jahre (*geb. 6. November 1105 nHZ/ Skorpion)

Herkunft: Gespensterwüste, Hyrule

Familie: Luda (Tochter)

Titelsong: Deadsy - Razor Love

Vergangenheit - Die GespensterwüsteBearbeiten

Wie alle Gerudo wuchs Sarayo auf ohne ihren Vater zu kennen oder jemals kennengelernt zu haben. Es ist stark anzunehmen, dass er nach Erfüllung seines 'Nutzens' getötet worden war, so wie es der Brauch der Gerudos vorschrieb.

Sie ließ sich als Gerudowache ausbilden - eine Ausbildung, die eigentlich alle Gerudo früher oder später durchliefen - und arbeitete hart für ihren Traum, irgendwann den Posten der 'Generälin' (möchte man es so nennen) zu übernehmen.
Obwohl sie sehr ehrgeizig und dem Stamm treu ergeben ist, hegte Sarayo nie den Wunsch, die Anführerin selbst zu werden. Eine derart große Verantwortung überlässt sie dann doch lieber anderen.

RenadoBearbeiten

Da sie streng die alten Traditionen und Riten befolgte, nahm Sarayo öfter an "Männerjagden" teil, bei denen sie in die nahegelegenen Städte und Dörfer einfielen und Männer zur Erhaltung ihrer Rasse entführten, da ihr rechtmäßiger König sich nur um seine eigenen Interessen kümmerte als für den Fortbestand des Stamms zu sorgen wie es seine Aufgabe gewesen wäre.
Bei einer solchen Jagd wurde der damals angehende Priester Kakarikos, Renado, entführt und zufällig Sarayo zugewiesen.

Während der kurzen Zeit, die sie beide zur Verfügung hatten, um für eine weitere Gerudo zu sorgen, konnten wahrlich keine großen Gefühle zwischen den beiden entstehen, aber zumindest Renado konnte nicht leugnen, dass die Gerudo attraktiv war und Sarayo selbst sagte sich einfach, dass es sie auch weitaus schlimmer hätte erwischen können.

Die Nacht vor der Hinrichtung aller entführten Männer war Sarayo der Nachtwache zugeteilt worden. Renado wusste, was ihn am morgen erwartete und nutzte seine letzten Stunden, um auf die Gerudo einzureden. Sie sollte mir ihm kommen, um ihn und die Welt außerhalb der Wüste besser kennenzulernen und zu begreifen, dass Männer keineswegs so schlecht waren wie sie glaubte. Er war sogar bereit, sie zu seiner Frau zu machen, obwohl er sie kaum kannte. Ob er das wirklich aus Gefühlen für sie oder aus Angst vor dem Tod tat, ist ungewiss. Fakt ist allerdings, dass Sarayo nicht viel von seinem Gerede hielt. Doch seine Kritik an ihren Traditionen, die sie so sehr ehrte, kränkte sie tief, brachte sie jedoch gleichzeitig zum Nachdenken.

Sie entschied sich letztendlich trotzdem für den Stamm, verhalf aber Renado zur Flucht.

"Ich gehe keinen persönlichen Groll gegen dich und du scheinst überzeugt von deinen Worten zu sein. Beweise mir, dass sie wahr sind und ich lasse dich für immer ziehen."

Mit dem Versprechen, ihr die Wahrheit zu zeigen, verschwand Renado noch in der Nacht aus der Wüste. Ihr Pakt bestand darin, dass Renado sie überzeugte, dann würde er für immer in Frieden leben könnten. Schaffte er es nicht, würde Sarayo höchstpersönlich vorbeikommen und die Exekution vornehmen, die dem Priester eigentlich hätte widerfahren sollen.

Dem Stamm gegenüber leugnete Sarayo ihren Verrat nicht einmal und akzeptierte bereitwillig die Strafe dafür. Man nahm ihr nach der Geburt des Kindes in einem blutigen und peinvollen Ritual die Möglichkeit, jemals wieder Kinder zu kriegen und damit einen großen, ehrenvollen Beitrag zum Stamm zu leisten.

LudaBearbeiten

Sarayos und Renados gemeinsames Kind war ein Frühchen und kam dementsprechend knappe zwei Monate früher als erwartet. Schon nach der Geburt war klar, dass das Mädchen äußerlich nach ihrem Vater kam und niemals eine Gerudo würde sein können. Man behielt sie einige Tage lang in der Wüste, damit sich der Zustand der Kleinen stabilisierte (sie war nach wie vor eine Frau und wurde daher als wertvoller als ein Mann angesehen), dann brach Sarayo gemeinsam mit ihr nach Kakariko auf, um sie Renado zu überlassen. Den Frauen gegenüber behauptete sie allerdings, sie würde das Kind bei irgendeinem wahllos herausgesuchten Paar lassen.
Um sich nicht unnötig emotional an das Mädchen zu binden, gab sie ihr keinen Namen und setzte sie nachts nur mit einer kurzen Nachricht vor der Tür des Heiligtums an der Quelle aus.

"Du hast versagt."

Sieben Monate lang hatte Renado Zeit gehabt, sein Versprechen zu erfüllen und hatte es nicht geschafft. Sarayo gibt ihm die Schuld daran, dass die schmerzvolle Strafe an ihr schließlich durchgeführt worden war. Hätte er es geschafft, sie vorher davon zu überzeugen mit ihm zu kommen, wäre das alles niemals passiert.

Seitdem lebt Renado mit der Befürchtung, Sarayo könnte eines Tages zurückkehren und ihre Drohung wahrmachen. Seine größte Angst dabei ist, dass Luda danach ein Waisenkind wäre und sich fortan selbst um sich kümmern müsste.

BeziehungenBearbeiten

Red BondBearbeiten

"Ich habe dir das Kind dagelassen, das ich von dir hatte und musste mich für meinen dummen Fehler, dich laufen gelassen zu haben, verantworten. (...) Ich denke, du weißt, dass Gerudo nicht zimperlich im Umgang sind, selbst untereinander. Ich habe geblutet, Renado, viel geblutet und Schmerzen ertragen müssen, die du dir nicht einmal ansatzweise vorstellen kannst." (...) "Wir hatten eine Abmachung und du hast dich offensichtlich nicht so ganz daran gehalten."

- zu Renado

Red Bond spielt 13 Jahre, nachdem Sarayo das erste Mal auf Renado traf.
Sie ist eine verbitterte, zum Teil vielleicht sogar wahnsinnige Frau, die nur noch für ihre Rache an dem Priester lebt und sich so verbissen an die Traditionen ihres Stammes hält, dass sie die Wahrheit dahinter nicht zulässt. Sie ist mit Gewalt und Schmerzen groß geworden, weshalb sie nichts davon hinterfragt und jede Bestrafung durch die Gemeinschaft hinnimmt, obwohl es gerade der Stamm ist, weshalb sie nie wieder Kinder wird haben können.

Das erste Mal treffen Link und Esperanza auf das Oberhaupt der Wachen, als sie auf dem Weg zum Koloss sind. Als heilige Stätte der Gerudo wird er allerdings scharf bewacht und nachdem die beiden davor ankommen, werden sie auch schon von Bulblins, die sich dort eingenistet haben, angegriffen; schnell ist allerdings klar, dass dort eine größere Gefahr auf sie lauert - Sarayo und einige ihrer Kriegerinnen bewachen den Tempel und umzingeln Link und Esperanza. Als Mann fällt ihnen vor allem Link negativ auf. Auch als die beiden ihnen die wichtige Aufgabe, die auf ihnen lastet, erklären, scheint es zunächst so als würden die Gerudo sie trotzdem hinrichten. Doch Sarayo bietet ihnen eine Möglichkeit zur Flucht an - wenn Esperanza es schafft, gegen sie im Kampf zu bestehen, dürfen sie beide ziehen und den Koloss betreten.
Sarayo wird zwar nicht von ihr besiegt, ist aber vom Können der Soldatin beeindruckt und wer sich den Respekt einer Gerudo verdient, wird von ihr wertgeschätzt. Sie lässt die beiden gehen und ist schon da bereit, die Strafe dafür alleine auf sich zu nehmen.

Das nächste Mal erwähnt wird Sarayo, als Hylia in die Wüste reist, um dort um Hilfe zu bitten. Sie trifft auf Oyara, die Anführerin des Stammes. Diese hat Sarayo draußen in der Hitze anbinden lassen, ohne Wasser, als Strafe dafür, zwei Fremde in den Koloss gelassen zu haben.
Allerdings erkennt Oyara bald darauf die Wahrheit hinter Links Worten und grämt sich ob der Bestrafung.

Schließlich übernimmt Ida die Führung der Gemeinschaft, da Oyara viel zu lange mit den Gefährten auf Reisen ist. Sarayo aber sieht nur in Oyara die wahre Anführerin und weigert sich, Idas Befehle auszuführen. Ihr Ungehorsam endet darin, dass sie in den Koloss gesperrt wird.
Nachdem Link und Esperanza endlich alle Spiegelscherben gefunden haben, reisen sie erneut in die Wüste, um dort den Spiegel zusammenzusetzen und Zant in der Schattenwelt endlich das Handwerk zu legen. Oyara, die ihrem Stamm erklären will, was vorgefallen ist und dass ihr König ein machtgieriger Wahnsinniger ist, kommt mit, stößt bei Ida allerdings auf taube Ohren und wird zu Sarayo gesperrt.
Die beiden Frauen schaffen es zwar, zu fliehen, aber die Untoten im Tempel haben ihre Spuren hinterlassen - Oyara wird gebissen und verflucht. Sarayo kann außer einer Verzögerung des Fluchs nichts für sie tun, doch sie werden am nächsten Tag ohnehin von zwei Gerudowachen gefunden und ins Lager abgeführt. Obwohl Oyara und Ida ihre Differenzen haben, lässt eine Gerudo eine andere nicht einfach sterben und ein Dasein als Untote wünscht ihr niemand. Sie hört sich Sarayos Geschichte vom Helden noch einmal an - das Gleiche, was auch schon Oyara ihr erzählt hat - und lässt die beiden schließlich mit Idúrion ziehen, der aus Sorge Oyara nachgereist war und lebensmüde in das Lager kam.
Sie bringen Oyara zu Lanayru, der den Fluch schließlich von ihr nimmt. Fest entschlossen, ihrer Herrin zu helfen, reist Sarayo nun gemeinsam mit ihnen nach Kakariko, wo sie sich alle vor dem finalen Kampf gegen Ganondorf ausruhen und ausrüsten möchten.

Hier trifft sie nach langen 13 Jahren erstmals wieder auf Renado.

RenadoBearbeiten

Ihr Hass auf den Priester steigt wieder hoch und Sarayo nimmt sich vor, es endgültig zu beenden. Von Oyara bekommt sie weder direkt eine Erlaubnis noch das Verbot, wird jedoch gebeten, mit der Hinrichtung wenigstens bis nach dem finalen Kampf zu warten.
Doch Sarayos Verachtung für diesen Mann ist groß und so bricht sie in der folgenden Nacht quasi in sein Zimmer ein, um ihn mit einem Küchenmesser zu richten. Es läuft allerdings anders als geplant - seine Worte sind mit Bedacht gewählt und wahr, obwohl Sarayo die Wahrheit nicht hören will. Als es schon so aussieht, dass sie Renado nun doch noch die Kehle durchschneidet, greift er nach ihrem Handgelenk, um das Messer von seinem Hals wegzuziehen. Sein Glück, dass diese Berührung Sarayo so aus dem Konzept bringt, dass sie von ihm ablässt. Wütend und durcheinander wie sie dann ist, lässt sie ihn am Leben. Vorerst.

Am nächsten Morgen teleportiert Midna schließlich Link, Idúrion, Oyara und Sarayo zum Schloss von Hyrule. Einige Bokoblins, ein Echsenkrieger und Drachenritter stellen sich ihnen in den Weg, doch dann treffen sie auch schon auf Ganondorf. Im Thronsaal kommt es schließlich zum finalen Kampf. Sarayo wird dabei nur leicht verletzt und am Ende gemeinsam mit Oyara und Idúrion nach Kakariko zurückgeschickt, während Link, Minda und Esperanza andernorts noch etwas zu erledigen haben.

Kaum im Dorf angekommen, stürmt Sarayo auch schon wieder los, um Renado diesmal tatsächlich umzubringen. Sie hat noch ihre zwei Säbel vom Kampf gegen Ganondorf und ihr ist klar, dass sie nach diesem finalen Gefecht wieder in die Wüste zurückkehren wird; ihre letzte Chance also, ihre Drohung von damals endlich wahr zu machen.
Wie beim ersten Versuch, so läuft es allerdings auch diesmal lediglich daraufhin hinaus, dass Renado sie mit Worten zu beschwichtigen versucht. Da es bei Sarayo jedoch jedes Mal auf Wut und Mordlust stößt, wenn er ihr die unliebsame Wahrheit vor Augen führt - nämlich dass sie sich selbst verachtet und in seinem Tod lediglich den falschen Ausweg aus diesem Hass sucht - muss er ihrem Angriff ausweichen und irgendwie verhindern, dass sie ihn weiter attackieren kann; prompt greift er sich ihre Hände und keilt sie zwischen sich und der Wand ein, lässt sie aber wieder los, nachdem er merkt wie zuwider es Sarayo und wie hilflos und verzweifelt sie deshalb mit einem Mal ist.
Nach noch mehr beschwichtigenden Worten schließlich schafft Renado es tatsächlich, Sarayo zum Bleiben zu überreden - im Gegenzug darf sie ihre Tochter sehen - und haucht ihr zuletzt noch lebensmüde einen Kuss auf die Wange, was er lediglich überlebt, weil Sarayo viel zu durcheinander und erschöpft ist, um ihn dafür sofort umzubringen.

Anschließend trifft sie in der Dachquelle auf Oyara, die sie als gute Anführerin und inzwischen Freundin ansieht. Da sie außerdem eine Frau und ebenfalls Gerudo ist, fällt es Sarayo diesmal leicht, ihre wahren Gefühle - nämlich Zweifel an den Traditionen des Stamms - zuzugeben. Oyara rät ihr, anstatt immer alles mit Gewalt lösen zu wollen einmal in Ruhe mit Renado zu sprechen und außerdem noch ihren Stolz beiseite zu legen; dass sie aus Erfahrung spricht, bringt Sarayo zum Nachdenken, wenn auch zu keinem Ergebnis.

In der darauffolgenden Nacht kommt Renado in ihr Zimmer. Auch ihn lässt die Auseinandersetzung am Nachmittag nicht los und er möchte dem auf den Grund gehen.
Sarayo ist nicht mehr so feindselig wie zuvor, aber immer noch misstrauisch und zu allem bereit; trotzdem beherzigt sie Oyaras Worte und duldet Renado vorerst in ihrer Nähe.
Er fragt sie nach ihren Motiven und hinterfragt - wie schon tausende Male davor - ihre Einstellung. Wie nicht anders zu erwarten war, ruft das einmal mehr Wut in Sarayo hervor, doch diesmal geschieht noch etwas anderes - sie bricht endgültig zusammen. Anstatt Renado zu erwürgen, übermannt sie die jahrelange Verzweiflung und ihre Hilflosigkeit; am meisten daran schmerzt noch immer, dass sie außer Luda niemals ein anderes Kind wird haben können und sie nichts daran ändern kann.
Dass sie Renado gegenüber seit ihrer Ankunft außer Verachtung unwillig noch einen Funken Leidenschaft empfunden hat, macht es dem Priester relativ einfach, ihr rasch näher zu kommen. Sarayo wehrt sich diesmal nicht einmal; ihr Bedürfnis nach Liebe und Renados Nähe brechen ihre Zweifel und ihren Stolz und bescheren ihr eine Nacht, die keiner der beiden jemals für möglich gehalten hätte, die Sarayos Ansichten aber gefährlich zum Wanken bringt. Es scheint, als hätte Renado sein Versprechen ihr gegenüber schließlich doch noch eingelöst.

Red Bond - EndeBearbeiten

Obwohl sie Renados Gefühle ihr gegenüber nicht kalt lassen, entscheidet Sarayo sich nichtsdestotrotz für den Stamm. Diesmal jedoch nicht, um weiterhin verbissen an ihrer Treue ihren Schwestern gegenüber festzuhalten, sondern um herauszufinden, ob sie Renado und Luda wirklich in ihrem Leben braucht.
Erst wenn sie sich dessen ganz sicher ist, hat sie vor nach Kakariko zurückzukehren.
Sie begleitet Oyara in die Wüste; ihre Anführerin möchte die Traditionen der Gerudo völlig umkrempeln und Sarayo ist froh über eine Wegbegleitung in die Gespensterwüste.

FamilienbandeBearbeiten

BasisinformationenBearbeiten

Klasse: Pirat

Alter: 49 Jahre (*geb. 6. November 1105 nHZ/ Skorpion)

Familie: Luda (Tochter) - Renado (Liebhaber)

Sonstige Beziehungen: Naira Serran (Piratenkapitän) - Ida (Gerudoanführerin)

Die Wüste im Rücken dem Horizont entgegenBearbeiten

Obwohl sie Renado gegenüber erwähnte, dass sie vielleicht bald wieder zurück sein würde, machte Sarayo in den fünf Jahren seit dem Ende der Bedrohung durch Ganondorf keine Anstalten, wieder nach Kakariko zu reisen. Der Grund dafür ist genauso banal wie verständlich: mit der Trennung von Renado vergaß sie relativ schnell wieder die Gefühle, die er in ihr wachgerufen hat und trotz der diversen Änderungen durch Oyara schlich sich bald wieder der Alltag des Stammes in ihr Leben. Also tat Sarayo, was sie kannte und am besten konnte, sie lebte ihr altes Leben.
Anfangs dachte sie noch oft an Renado und Luda, aber ihre Pflichten und die vielen Neuerungen lenkten sie von diesen Gedanken ab, bis die Sehnsucht nach Rückkehr praktisch nicht mehr vorhanden war. Und obwohl Oyara regelmäßigen Briefverkehr mit Idúrion pflegte, der in Kakariko zurückgeblieben war, konnte Sarayo selbst sich nie dazu überwinden, Renado auch einen Brief zu schreiben. Insgeheim nagen immer noch Schuldgefühle und Gewissensbisse an ihr, weil sie ihn im Ungewissen gelassen hat, aber ihre Angst vor dem großen Schritt in Richtung persönlicher Freiheit bremst sie in ihren Entscheidungen.

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Sarayo mit Blick auf das Meer um Seerever

Doch nach den vier Jahren innerhalb des Stammes ist Sarayo zumindest eines klar geworden - sie möchte nicht ihr gesamtes Leben in der Wüste verbringen und obwohl Ida eine bessere Anführerin ist als sie ihr zugetraut hätte, hegt sie nicht den Wunsch, bis an ihr Lebensende unter ihr zu dienen.

Anstatt jedoch nach Kakariko zu gehen, entscheidet Sarayo sich für die Welt. Sie hatte ihr ganzes bisheriges Dasein in der Gespensterwüste zugebracht und nie etwas anderes als die strengen Traditionen erlebt. Renados letzte Worte verfolgen sie immer noch und so folgt sie ihrem Ruf. Sie entscheidet sich dafür, erst einen Teil der Welt kennen zu lernen, bevor sie möglicherweise doch nach Kakariko zurückreist und dort bleibt.

Der Blaue LuchsBearbeiten

Triss Merigold by kire1987

Sarayo im Bordell; als Gerudo keine Seltenheit und doch heiß begehrt

Allerdings meint es das Schicksal nicht gut mit ihr. Sie heuert für eine Überfahrt auf einem der vielen Frachter an, die in Seerever vor Anker liegen. Ihr Ziel: unbekannt. Sie möchte einfach nur weiter, fort aus Hyrule und auf in ein neues Land. Das nächste ist Paladrium, doch knapp hinter seinen unsichtbaren Grenzen auf hoher See ereilt die meisten Mitglieder der Besatzung ein schneller Tod. Piraten kapern das Schiff und verschleppen Frauen sowie Männer; Sarayo ist eine der Überlebenden und wird in die Piratenstadt Hinkar gebracht, wo man sie an den Blauen Luchs, das einzige offiziell zugelassene Bordell der Stadt, verkauft.

Obwohl sie eine kampferfahrene Gerudo ist und sich zu Beginn noch verbissen wehrt, kühlt ihr Kampfeifer schnell ab, als ihr unmissverständlich klar gemacht wird, dass sie zu gehorchen hat, wenn sie an ihrem Leben hängt. Es sind diese dunklen Stunden, in denen die Erinnerung an Renado und den Frieden in Kakariko sie ereilen und sie sich sehnsüchtig wünscht, niemals aufgebrochen zu sein. Doch sie kann es nicht mehr ändern und so bleibt ihr nichts anderes übrig, als es zu überstehen und zu hoffen.
Da sie es gewohnt ist, beim Sex mit einem Mann nichts zu empfinden, hat sie es im Gegensatz zu vielen anderen der Huren dort vergleichsmäßig leicht.

LazalantinBearbeiten

Melisandreresized
Schienen die Göttinnen sich zuerst gegen sie gewendet zu haben, halfen sie Sarayo doch noch. Nach Wochen, die ihr wie eine Ewigkeit vorgekommen waren, wird das Bordell überfallen. Groß ist Sarayos Erstaunen, als sich herausstellt, dass ausgerechnet Piraten das Etablissement stürmen und so viele Frauen mitnehmen wie nur möglich. Noch größer wird es, als sie, auf einem Schiff untergebracht, erfährt, dass die gesamte Besatzung nur aus Frauen besteht und im Gegensatz zu den üblichen Freibeutern der See Frauen wie sie befreit.

Trotz der bitteren Erfahrungen, die sie im Luchs gesammelt hat, kommt für Sarayo Rückkehr nicht in Frage. In Naira, dem Kapitän der Lazalantin und ihrer Retterin, sieht sie trotz deren relativ jungen Alters eine weise Frau, von der sie noch eine Menge lernen könnte und so bleibt sie auf ihrem Schiff. Als Pirat unter ihrer Flagge unterstützt sie Naira fortan in ihrem Kampf gegen die Prostitution und lernt immer mehr über sich selbst.

TriviaBearbeiten

  • Sarayo hieß ursprünglich Soraya und war der Charakter einer Freundin (lange Geschichte.) Da ich aber einen eigenen Charakter erschaffen wollte, übernahm ich lediglich die Rasse (Gerudo); alles andere entsprang meinen Ideen